Email-Nirvana gmx.de

Wie ich an anderer Stelle schon einmal erklärt habe, kann ich nicht mehr alle Mails beantworten, die mich erreichen (ich lese sie aber alle, nach wie vor!). "Nicht alle" heisst, dass ich manche eben doch beantworte - entweder, weil ich das Gefühl habe, eine Mail bedarf einer Antwort, oder manchmal auch einfach, weil mich eine Zuschrift zu einer spontanen Antwort reizt. Auch gibt es einen Zusammenhang zu meinem jeweiligen Romanprojekt: Wenn ich dort gerade hänge, beantworte ich manchmal Mails, statt dem Cursor beim Blinken zuzusehen, und wenn es gut läuft, lasse ich selbst dringende geschäftliche Mails sich in fast ruinöser Weise ansammeln, weil ich dann einfach keinen Kopf dafür habe.

Bisweilen passiert es, dass ich ein Mail beantworte, manchmal auch ausführlich, weil es ausführlich sein muss - und dann kommt das Ding nicht an. Manche Mails verschwinden spurlos; das erfahre ich aber meistens nicht, sondern wähne meine Antworten wohlbehalten angekommen. Manche meiner Mails aber werden - begleitet von sich geradezu entrüstet lesenden Fehlermeldungen - abgewiesen. Das ist frustrierend. Ein besonders hartnäckiger Gegner meiner elektrischen Post ist, wie mir bei Durchsicht der entsprechenden Rückmails klar wurde, der Provider gmx.de. Die weisen meine Mails so grundsätzlich als Spam (!) ab, dass ich leider die Regel aufstellen muss, dass Mails von Adressen mit der Endung @gmx.de grundsätzlich nicht mehr beantwortet werden. Sorry, falls Ihre dabei ist.

Und ehe jemand fragt: Natürlich habe ich auch schon versucht, eine Mail an gmx.de selber zu schicken, um zu fragen, wieso die das machen.

Bloß wurde die natürlich auch abgewiesen.

Tja.

Plakettenmagie

Auf einer Reise nach Deutschland sehe ich mich mit einem Phänomen konfrontiert, das mir aus der Ferne bislang völlig entgangen ist: Irgendjemand glaubt, dass man nur alle Autos mit roten, gelben oder grünen Plaketten zu bekleben braucht, damit man sie alle fahren lassen kann wie bisher und die Gefahr durch Feinstaub trotzdem gebannt ist. Faszinierend.

Mein eigenes Auto verfügt immerhin über einen orangegelben Aufkleber namens "G-KAT" - doch dessen magische Wirkung ist, wie ich erfahre, inzwischen erloschen. Schade. Damals hatte man mir versprochen, dass er mir eines Tages nützlich sein würde, doch dieser Tag ist nie gekommen.

Ich habe mich diesmal noch ohne magische Plakette durchgemogelt und warte bis zur nächsten Fahrt nach Deutschland erst ab, was sich das Zaubereiministerium bis dahin an neuen Vorschriften ausdenkt. Vielleicht muss man bis dahin einen Fuchsschwanz an die Antenne hängen. Dann komme ich nicht.