Mai 2010
Neue Jugendbuchserie startet: BLACK*OUT
26. Mai 2010 19:39 - gehört zu: Bücherbord
Wann denn das nächste Buch von mir erscheine,
werde ich zurzeit immer öfter gefragt. Nun, ich rede
ungern über Bücher, die noch in der Entstehung sind,
und so rasch, wie diesmal das Buch auf die
Fertigstellung des Manuskripts und den Abschluss des
Lektorats folgt, ging es noch nie: Die Tinte auf den
Verträgen war quasi noch feucht, als schon der neue
Arena-Katalog im Briefkasten lag, in dem mein neues
Jugendbuch – ein Thriller – gleich auf den
ersten Seiten erscheint. Und das erste
Belegexemplar lag auch gleich bei: Ich war ganz
verblüfft, was für ein dicker Wälzer es geworden
ist. Offizieller Erscheinungstermin ist Juni,
mit anderen Worten: Keine lange Wartezeit
diesmal.
Ach ja, zur Klarstellung: Es handelt sich um den ersten Band einer Serie, von der sich erst noch herausstellen muss, wie viele Bände sie einmal umfassen wird. Aber es ist trotzdem eine in sich abgeschlossene Geschichte; man bleibt am Ende also nicht "in der Luft hängen". Der zweite Band wird "Hide*Out" heißen und 2011 erscheinen. Und danach sieht man weiter.
Ach ja, zur Klarstellung: Es handelt sich um den ersten Band einer Serie, von der sich erst noch herausstellen muss, wie viele Bände sie einmal umfassen wird. Aber es ist trotzdem eine in sich abgeschlossene Geschichte; man bleibt am Ende also nicht "in der Luft hängen". Der zweite Band wird "Hide*Out" heißen und 2011 erscheinen. Und danach sieht man weiter.
Im Dialog mit Hirnforschern
26. Mai 2010 19:31 - gehört zu: Ortsveränderungen
Wer in der Nähe von Basel wohnt und noch nicht weiß,
was er am kommenden Samstag unternehmen könnte:
Eine Möglichkeit wäre, rüberzuschlendern an die
Universität Basel (Aula, Petersplatz 1) und sich
anzuschauen, ob und falls ja, wie Hirnforscher
und Autoren miteinander in Dialog treten über
Themen wie Intelligenz, Kreativität, Angst und
dergleichen. Aus der schreibenden Zunft nehmen
teil: Ralf Isau, Peter Schattschneider, Franz Rottensteiner und ich.
Genaueres findet man im Programm der Veranstaltung. Der
Eintritt ist frei, und es wird auch
Signierstunden geben. Wann genau, steht noch
nicht fest.
OHRKANUS: Hörbuch-Preis für den "König"
23. Mai 2010 20:45 - gehört zu: Ruhm und
Ehre
Am Freitag, dem 7. Mai 2010, fand in Berlin die
Verleihung des OHRKANUS statt, eines Hörbuchpreises,
der aus einer Abstimmung des Publikums und dem Votum
einer Jury-Vorauswahl hervorgeht. Und in der
Kategorie "Beste Lesung (Erwachsene)" hat das von
Ulrich Noethen gelesene Hörbuch "Ein
König für Deutschland" gewonnen!
Das freut mich sehr, weniger für mich selber (denn bei Hörbuchpreisen kommt es auf den Autor nicht so an), als vielmehr für Ulrich Noethen, der schon "Ausgebrannt" unglaublich gut gelesen hat - und der sich, fand ich, beim "König für Deutschland" noch einmal gesteigert hat. Ich meine, ich kannte ja die Geschichte schon, aber ich habe trotzdem wie gebannt gelauscht... Wie es aussieht, ist das nicht nur mir so gegangen. Tusch!
Nähere Informationen finden Sie unter www.ohrkanus.de.
Das freut mich sehr, weniger für mich selber (denn bei Hörbuchpreisen kommt es auf den Autor nicht so an), als vielmehr für Ulrich Noethen, der schon "Ausgebrannt" unglaublich gut gelesen hat - und der sich, fand ich, beim "König für Deutschland" noch einmal gesteigert hat. Ich meine, ich kannte ja die Geschichte schon, aber ich habe trotzdem wie gebannt gelauscht... Wie es aussieht, ist das nicht nur mir so gegangen. Tusch!
Nähere Informationen finden Sie unter www.ohrkanus.de.
Lesereise: Verlauf steht fest
23. Mai 2010 20:24 - gehört zu: Lesung, Ortsveränderungen
Inzwischen stehen die Orte fest, die ich bei meiner
Nachhol-Lesereise im Herbst besuchen werde. Wer sich
dafür interessiert, kann sich den Verlauf in meinem
Kalender anschauen. Die
genauen Veranstaltungsorte, Uhrzeiten und so
weiter folgen rechtzeitig.
Um einem weit verbreiteten Missverständnis gleich vorzubeugen: Nicht ich bin es, der so eine Lesereise festlegt – die Initiative dazu geht immer von Buchhändlern, Bibliothekaren und so weiter aus. Die melden sich beim Verlag, und dort organisiert eine freundliche Dame (nachdem sie mich überredet hat, eine gewisse Zeit darauf zu verzichten, das zu tun, was ich wirklich kann, und stattdessen auf Lesereise zu gehen) alles weitere. Es hat also keinen Zweck, mir zu schreiben, ich möge doch mal hierhin oder dorthin kommen! Ihr Buchhändler ist es, den Sie überreden müssen. Und da haben Sie vielleicht schlechte Karten, denn das Interesse daran, etwas derart Unprofitables wie eine Autorenlesung zu veranstalten, ist regional äußerst unterschiedlich ausgeprägt.
Um einem weit verbreiteten Missverständnis gleich vorzubeugen: Nicht ich bin es, der so eine Lesereise festlegt – die Initiative dazu geht immer von Buchhändlern, Bibliothekaren und so weiter aus. Die melden sich beim Verlag, und dort organisiert eine freundliche Dame (nachdem sie mich überredet hat, eine gewisse Zeit darauf zu verzichten, das zu tun, was ich wirklich kann, und stattdessen auf Lesereise zu gehen) alles weitere. Es hat also keinen Zweck, mir zu schreiben, ich möge doch mal hierhin oder dorthin kommen! Ihr Buchhändler ist es, den Sie überreden müssen. Und da haben Sie vielleicht schlechte Karten, denn das Interesse daran, etwas derart Unprofitables wie eine Autorenlesung zu veranstalten, ist regional äußerst unterschiedlich ausgeprägt.
Schreibcamp
01. Mai 2010 14:27 - gehört zu: Tipps
Was lese ich heute, als ich gerade so
feiertäglich-faul durchs Internt schlendere? Zwei
geschätzte Kollegen, nämlich Frank Borsch und
Michael Marcus Thurner,
beide u.a. Autoren der Perry Rhodan-Serie, haben ein
Projekt ausgetüftelt, dem viel Erfolg zu
wünschen ist. Die Grundidee: Eine Horde
Phantastik-Autoren fällt über ein einsam und
abseits gelegenes Hotel her, um eine Woche lang
– rundum versorgt – nur zu schreiben, übers
Schreiben zu diskutieren und wieder zu
schreiben. Das klingt so gut, dass ich
fast selber in Versuchung komme...
Aber ich werde es mir verkneifen, jemandem einen Platz wegzunehmen. Gedacht ist das ja als Angebot für die nächste Generation der Autoren, für die, die das Gefühl haben, sie sollten endlich mal Ernst machen, für die, die tiefgehendes Feedback suchen und die Auseinandersetzung mit erfahrenen Profis - denen sei gesagt: Zugreifen!
Profis sind beide, ausgewiesen nicht nur durch ihre Mitarbeit an der Perry Rhodan-Serie (was, egal wie man zu solchen "Heftles-Romanen" steht, organisatorisch schlicht nicht funktioniert ohne ein hohes Level an Professionalismus), sondern auch durch eigenständige Veröffentlichungen: Frank Borsch hat die hervorragende Trilogie "Alien Earth" herausgebracht, und Marcus Michael Thurner hat mit "Turils Reise" einen SF-Roman vorgelegt, bei dem ich, als ich gelesen habe, worum es darin geht - um einen interstellaren Bestattungsunternehmer auf seiner Reise durch die Galaxis! -, laut aufgelacht und den Titel sofort auf meine "bei nächster Gelegenheit zu bestellen"-Liste gesetzt habe. (Ehe jemand fragt: Nein, ich hab das Buch noch nicht gelesen. Aber da Marcus' Perry Rhodan-Romane zu denen gehören, die ich immer mit Vergnügen lese, bin ich mir sicher, dass ich mich köstlich amüsieren werde. Es ist einfach so, dass ich Romane fast immer mit gehöriger Verzögerung lese; wenn ein Buch von Null in die Bestsellerliste steigt, bin ich fast nie daran beteiligt, und Verlage ohne ausgedehnte Backlist verdienen wenig an mir.)
Ach ja, den Link noch, auf den es ankommt: http://www.schreibcamp.de.
Aber ich werde es mir verkneifen, jemandem einen Platz wegzunehmen. Gedacht ist das ja als Angebot für die nächste Generation der Autoren, für die, die das Gefühl haben, sie sollten endlich mal Ernst machen, für die, die tiefgehendes Feedback suchen und die Auseinandersetzung mit erfahrenen Profis - denen sei gesagt: Zugreifen!
Profis sind beide, ausgewiesen nicht nur durch ihre Mitarbeit an der Perry Rhodan-Serie (was, egal wie man zu solchen "Heftles-Romanen" steht, organisatorisch schlicht nicht funktioniert ohne ein hohes Level an Professionalismus), sondern auch durch eigenständige Veröffentlichungen: Frank Borsch hat die hervorragende Trilogie "Alien Earth" herausgebracht, und Marcus Michael Thurner hat mit "Turils Reise" einen SF-Roman vorgelegt, bei dem ich, als ich gelesen habe, worum es darin geht - um einen interstellaren Bestattungsunternehmer auf seiner Reise durch die Galaxis! -, laut aufgelacht und den Titel sofort auf meine "bei nächster Gelegenheit zu bestellen"-Liste gesetzt habe. (Ehe jemand fragt: Nein, ich hab das Buch noch nicht gelesen. Aber da Marcus' Perry Rhodan-Romane zu denen gehören, die ich immer mit Vergnügen lese, bin ich mir sicher, dass ich mich köstlich amüsieren werde. Es ist einfach so, dass ich Romane fast immer mit gehöriger Verzögerung lese; wenn ein Buch von Null in die Bestsellerliste steigt, bin ich fast nie daran beteiligt, und Verlage ohne ausgedehnte Backlist verdienen wenig an mir.)
Ach ja, den Link noch, auf den es ankommt: http://www.schreibcamp.de.
